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HEP C Opfer untauglich für Transplantation aufgrund medizinischen Marijuana-Gebrauchs stirbt
Timothy Garon einem Mann aus Seattle der an Hepatitis C litt, wurde von den Ärzten zur Schmerzlinderung Marijuna verabreicht, das auch seinen Appetit anregen und seine Übelkeit beseitigen sollte. Zwei grosse Krankenhäuser lehnten es ab, ihn auf die Warteliste für eine Lebertransplantation zu setzen, Begründung hierfür war das vom Arzt verordnete Marijuana; kurz darauf verstarb Timothy Garon.
Die Associated Press berichtete am 3. Mai 2008 ("Ist der medizinische Gebrauch von Marijuana Grund genug, um eine Organverpflanzung abzulehnen?") dass Timothy Garon (56) Marijuana benutzte, um die Symptome fortgeschrittener Hepatitis C zu lindern. Dr. Brad Roter der Arzt der Garon ermächtigte, Marijuana zu rauchen um seine Übelkeit und Magenschmerzen zu lindern und seinen Appetit anzuregen (ein im Jahre 1998 erwirktes Gesetz hat diese Massnahme im Staate Washington legalisiert) war nicht bekannt, dass dies jemals zu Schwierigkeiten führen könnte und ihm deshalb eine notwendige Lebertransplantation vorbehalten werden konnte. Garon verstarb an einem Donnerstag, eine Woche nachdem er von seinen Ärzten erfuhr, dass bei einer Ausschussitzung der Medizinischen Fakultät der Universität Washington, ihm erneut ein Platz auf der Warteliste für Lebertransplantation verwehrt wurde. Garon's Erwiderung war: "Das ist mein Todesurteil, ich bin nicht ärgerlich oder erregt, ich bin lediglich verwirrt." Er verstarb im Bailey-Boushay Haus, einem Plegeheim für Intensivfälle und sein Tod wurde am Freitag von seinem Anwalt Douglas Hiatt und Alisha Mark einer Sprecherin für das Virginia Mason Medical Center unter dessen Leitung sich das Baily-Boushay Haus befindet, bestätigt.
Am 27. April 2008 veröffentlichte das Magazin "Associated Press" in dem Artikel ("Patienten die unter dem Einfluss von medizinischem Marijuana stehen, kann eine Transplantation versagt werden."), dass "Seine von Hepatitis C zerstörte Leber zu versagen droht. Laut ärztlicher Aussage wird er ohne eine neue Leber, nur noch ein paar Tage zu leben haben. Doch Garon wurde ein Platz auf der Transplantationsliste hauptsächlich aus Gründen des Marijuanakonsums versagt, ohne Rücksicht darauf, dass es in seinem Falle legal und aus medizinischen Gründen erfolgte."
AP berichtet weiter, dass nach Aussage von Dr. Robert Sade"die meisten Transplantationszentren schwer damit zu kämpfen haben, wie mit Menschen die Marijuana benutzten, umgegangen werden soll. Laut Dr. Robert Sade, dem Direktor des Institues für Menschenrecht im Gesundheitswesen an der Medizinischen Fakultät der Universität South Carolina, ist "Marijuana nicht mit Alkoholkonsum gleichzusetzen und hat keinen direkten Einfluss auf die Leber. Es besteht jedoch Grund zur Besorgnis ... denn es handelt sich dabei um einen potentiellen Indikator für Suchtverhalten."
Das in Virgina ansässige United Network for Organ Sharing, das verantwortlich für das Transplantationssystem der gesamten Nation ist, überlässt es den einzelnen Krankenhäusern ihre eigenen Kriterien für Transplantationskandidaten zu entwickeln. Dies bedeutet, dass manche Krankenhäuser Patienten, die illegale Substanzen benutzen automatisch ausschliessen, (selbst wenn die Marijuana-Einnahme unter ärztlicher Aufsicht verabreicht wurde und in denjenigen Staaten erfolgte, die es legalisiert haben). In anderen Kliniken, wie zum Beispiel dem UCLA Medical Center, wird Patienten unter der Voraussetzung, dass sie für sechs Monate drogenfrei bleiben, die Möglichkeit gegeben erneut einen Antrag zu stellen. Nach dem Bundesgesetz ist der Gebrauch von Marijuana illegal."
AP vermerkt weiter, dass "Garon der Meinung ist, er habe sich als Teenager an einer unsauberen Injektionsnadel mit Hepatitis infiziert. Versichert aber, dass er ausser Gras in den letzten Jahren keine anderen Drogen konsumiert habe. Im Dezember wurde aufgrund von Marijuana-Anbau ein Haftbefehl gegen ihn erlassen. Garon der für ganze zwei Monate hospitalisiert war und sich auch in Hospizpflege befand, wandte sich daraufhin an die Unversitätsklinik, nachdem das Seattle Harborview Medical Center ihn über die sechs Monate lange Abstinenzpflicht unterrichtete. Die Universität lehnte seinen Antrag zwar ab, wies ihn jedoch darauf hin, dass, falls er sich einer 60 Tage langen Drogenbehandlung unterziehen würde, dies überdacht werden könne. Vergangene Woche, aufgrund fortwährenden Drängens von Garon's Anwalt, wurde der Fall vom Universitäts-Transplantationsteam erneut in Betracht gezogen, das jedoch bei seiner früher getroffenen Entscheidung blieb."




